Berichte

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Die Sommerpause nährt sich langsam dem Ende, ebenso wie das sommerliche Event, welches wohl wieder einmal ganz Europa beschäftigt hat. Abseits dessen gibt es aber kaum etwas Schöneres, als nach mehreren Wochen Pause einfach mal wieder auf einem normalen Sportplatz völlig normalen Fußballalltag zu genießen. Dafür hat sich an diesem Sonntag ein Testspiel im benachbarten Güstrow angeboten, wo die frisch in die Landesklasse aufgestiegene zweite Mannschaft des GSC einen Landesligisten zu Gast hat.

Die etwa 40 Kilometer rauschen auf der Autobahn wie im Flug vorbei und wenig später ist die Sportschule Güstrow erreicht - von einem Sportplatz ist aber weit und breit nichts zu sehen. Stattdessen muss im angrenzenden Wald noch einmal GoogleMaps gefragt werden, bis schließlich die richtige Einfahrt gefunden ist. Heute wird allerdings nicht auf dem schicken Hauptplatz, sondern auf dem Kunstrasenplatz daneben gespielt.

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Testspiel

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Vielleicht gar nicht so schlecht, denn bei sommerlichen Temperaturen ist ein Plätzchen im Schatten doch sehr angenehm und das wäre wohl am Hauptplatz eher rah gewesen. Dank meiner anfänglichen Schwierigkeiten den Platz zu finden, hab ich das erste Tor des in blau spielenden Landesligisten bereits verpasst, was der Stimmung aber keinen Abbruch tut. Zusammen mit den beiden bekannten Gesichtern am Zaun wird ein wenig gefachsimpelt, während die erste Halbzeit munter weiter läuft. Große Torgefahr strahlen die Güstrower aber heute nicht aus und so gibt es trotz aller Mühen eine weitere Gelegenheit, die der Gast eiskalt ausnutzt und somit mit 0:2 in die Pause geht.

Von allen vier Himmelsrichtungen haben sich beide Mannschaften dafür die selbe ausgesucht: im Schatten der Bäume. Der Neubrandenburger Trainer schien mit den zwei Toren seiner Truppe noch nicht so zufrieden und erteilt noch ein paar Anweisungen für den zweiten Durchgang. Die Güstrower dagegen dürfen sich noch einige Sprüche von der Tribüne anhören: Halt doch mal einen für mich!

Zunächst sieht es im zweiten Durchgang nicht wirklich danach aus, als wenn der Keeper diese Aufgabe bewältigen kann, doch abgesehen von vier weiteren Treffern der Gäste, kann er gelegentlich mal einen rauskratzen. Das wird dann einmal kurz gelobt, bevor im gleichen Atemzug weitere Aktionen wie diese von ihm gefordert werden. Zu seiner Verteidigung muss man aber auch sagen, dass seine Abwehr gewisse Ähnlichkeit mit einem schweizer Käse aufweist, denn die blau-weißen Neubrandenburger kommen teilweise beinahe mühelos daran vorbei. Das Spiel ist im zweiten Durchgang etwas einseitig geworden, bringt aber bereits in der Anfangsphase den Ehrentreffer für den GSC, dessen Offensive den einen oder anderen guten Angriff auf Lager hat.

Ein kleines Highlight der Partie ist die rote Karte, die weithin leuchtend aus der Hosentasche des Schiedsrichters schaut. In den letzten Zügen der Partie hätte diese aus Sicht der Gäste beinahe zum Einsatz kommen müssen, als einer der Spieler nach einem Foul schreiend zu Boden geht. Muss wohl bei diesem Spielstand in einem Testspiel nicht sein, aber so genau war die ganze Situation aus unserer Perspektive auch nicht zu überschauen, als dass man dabei hätte Absicht unterstellen können. Der Schiedsrichter beendet die ganze Geschichte einfach mit dem Abpfiff und am Ende haben sich alle wohl wieder vertragen. Am Ende ein verdientes Ergebnis auch in dieser Höhe und wohl noch einiges an Arbeit für den GSC, bevor die Saison starten kann.